Frequently Asked Questions

Stand-Up-Paddling (SUP) begeistert immer mehr Menschen und wir von i-sup.de möchten dir den bestmöglichen Überblick über alle wichtigen Fragen rund um Boards, Technik, Sicherheit und Zubehör geben. Unsere FAQ bündelt das gesamte SUP‑Wissen aus Praxis, Expertenrat und aktuellen Trends – kompakt, verständlich und immer auf dem neuesten Stand. Egal, ob du Anfänger bist oder bereits Erfahrung auf dem Wasser hast: Hier findest du klare Antworten, hilfreiche Tipps und fundiertes Hintergrundwissen. Wir erklären, worauf es beim Kauf deines SUP-Boards ankommt, wie du richtig paddelst und welche Ausrüstung wirklich sinnvoll ist. Zudem geben wir dir Orientierung bei Themen wie Pflege, Reparatur und Transport deines Equipments. Die FAQ unterstützt dich dabei, informierte Entscheidungen zu treffen und deine Zeit auf dem Wasser sicher und mit maximalem Spaß zu genießen.

Und wenn deine Frage nicht dabei ist, dann kontaktiere uns gern per eMail: info@i-sup.de


Boardwahl (2)

Tipps für die SUP Boardwahl

Welches Board ist das richtige für mich?

Die Wahl des Boards richtet sich weniger nach deinen körperlichen Eigenschaften, sondern hauptsächlich nach Einsatzgebiet, woraus sich Form und Maße ableiten. Dazu musst du dich für ein Material bzw. die Bauweise, aber auch Qualität entscheiden.


Welche Einsatzgebiete gibt es?

Generell gilt: Je länger desto spurtreuer, je kürzer desto wendiger. Breite Boards sind kippstabil aber langsam, schmale Boards kippelig aber schnell.

Allround

  • kurz bis mittellang (10′ – 12′)
  • mittelbreit (>31″)
  • abgerundete Form, leichte bis mittlere Aufbiegung
  • wendig bis mäßig spurtreu, eher langsam

Fazit: Sie eignen sich zum gemütlichen Cruisen, für kürzere Ausflüge und die ganze Familie. Mit manchen kannst du auch in die Welle oder es mit Windsurfsegel oder Wing nutzen. Dadurch kannst du sie für fast alles nutzen, richtig gut sind sie in keiner Kategorie. Die meisten Menschen werden trotzdem damit am besten beraten sein.

Touring

  • mittellang bis lang (12′ – 14′)
  • schmal – mittelbreit (28“ – 31“)
  • schmal & spitz zulaufend geformt, keine bis minimale Aufbiegung am Bug
  • spurtreu – guter Geradeauslauf, steif – stabile Wasserlage und schnell
  • Gepäcknetze vorn und hinten, erhöhte Zuladungskapazität

Fazit: Hier zahlt sich Qualität in Form von geringem Gewicht, hohe Steifigkeit und Spurtreue am meisten aus. Bei langen Touren sollte die Kraft durchs Paddeln optimal übertragen werden, da du sonst schnell ausgepowert bist. Nichts demotiviert mehr, als das Gefühl zu haben, dein Board bremst dich aus! Gleitest du kraft- und zeitsparend dahin, lässt sich die Natur außerdem viel intensiver genießen.

Race

  • lang (12’6“ – 14′)
  • sehr schmal (23“ – 27“)
  • schmal & spitz zulaufend geformt, keine Aufbiegung
  • spurtreu – guter Geradeauslauf, steif – stabile Wasserlage und schnell

Fazit: Hier liegt der Fokus auf Schnelligkeit. Zwar gibt es auch gute aufpumpbare Boards in dem Bereich, allerdings kommst du um ein Hardboard nicht herum, da diese einfach viel steifer sind und mehr Details in der Form zulassen. Dazu gehört z.B. eine Art Kiel im Bugbereich oder eine Standwanne.

Wave

  • kurz (8′ – 10’6“)
  • schmal – mittelbreit (28“ – 31“)
  • sehr wendig, hohe Aufbiegungvorne verlagernte Seitenfinnen, da „Weißwasser“ eine geringere Dichte hat. Eine Abrisskante am Heck sorgt für besseren Halt.

White Water

Im Wildwasser suchst du nach ähnlichen Eigenschaften wie bei Wave Boards. Auch sie sollten wendig und agil sein, also eher kurz und mit Aufbiegung. Was es aber braucht ist eine gewisse Robustheit z. B. in Form von höherer Materialdicke oder verstärkten Rails, denn Steinkontakt kommt schnell vor. Etwas breiter sollten sie auch sein für eine stabilere Stehposition.


Welches Material (Bauweise) gibt es? Welche Vor- und Nachteile haben sie?

  • aufpumpbar (i-SUP)

Sie bestehen aus ein- oder mehrlagigem PVC, wobei Ober- und Unterseite im Innern mit Bündeln aus Nylonfäden verbunden sind (drop stitch). Über ein Ventil pumpst du sie auf 15 PSI (ca. 1 Bar) Innendruck auf. I-SUP Boards sind besonders praktisch durch ihr geringes Packmaß und ihre Robustheit – ideal für Einsteiger, Reisen und hohe physische Beanspruchung. Sie eignen sich für alle Einsatzgebiete, lassen allerdings weniger Formvielfalt zu und sind weniger steif. Trotz ihrer Robustheit gegenüber Stößen, können sie bei falscher Handhabung platzen oder ein Leck bekommen, was aber meistens gut reparabel ist.

Vorteile: kleines Packmaß, robust

Nachteile: mittelmäßige Steifigkeit/Leistung, wenig Varianz in der Form

  • Hardboard

Hardboards bestehen aus einem in Handarbeit geformten oder CNC-gefrästen Kern aus Hartschaum, der durch Stringer verstärkt und einer Hülle aus GFK (Glasfaser) oder CFK (Carbon). Wer auf maximale Geschwindigkeit und sportliche Performance Wert legt, trifft mit einem Hardboard oft die richtige Wahl. Diese bieten ein besonders direktes, spurtreues und schnelles Fahrverhalten – erfordern aber auch mehr Transportaufwand und sind empfindlicher gegen Stößen. Sie sind sehr steif und setzen den Vortrieb direkter um. Am meisten machen sie Sinn bei Race, Touring oder Wave. Völlig ungeeignet sind sie natürlich im Wildwasser.

Vorteile: optimale Steifigkeit, Leistung & ggf. Geschwindigkeit

Nachteile: empfindlich, teuer, sperrig


Welche Qualitätsstufen gibt es?

Unterschiede in Qualität und Bauweise finden sich hauptsächlich im Innenleben (drop stitch) und den Nähten. Das wirkt sich auf Leistung und Haltbarkeit aus. So gibt es bei Discountern, Online-Plattformen, u.a. schon Komplettsets für um die 300 €, während es z. B. bei uns bei 600 € erst losgeht. Gehst du nur ab und zu mal ein wenig paddeln oder das Board dient eher als Badeinsel für deine Kinder, reicht ein günstiges mitunder aus. Ansonsten gilt auch hier: wer billig kauft, kauft zweimal! Ist SUP eines deiner Hobbies und du bist regelmäßig auf dem Wasser, egal ob auf Touren, in der Welle oder sportlichem Training, solltest du etwas tiefer ins Portemonaie greifen. Nichts ist deprimierender als dabei vom Material ausgebremst zu werden. Du kaufst damit auch nicht nur höhere Qualität, bessere Leistung und erhöhte Haltbarkeit, sondern einen besseren Kundenservice und vernünftige Arbeitsbedingungen im Werk, wo es hergestellt wird.

  • Billige Boards (bis ca. 300 €)

Diese besitzen einfachstes drop stitch (geknüpft, geklebt, geringe Fadendichte) was eine geringere Steifigkeit mit sich bringt. Oft biegen sie sich bei einem normal gebauten Erwachsenen bereits deutlich durch und paddeln sich „wie ein Sack Schrauben“. Das wird versucht durch doppelte PVC-Lagen oder Doppelkammerbauweise zu kompensieren, was aber nur mäßig gelingt und die Boards dadurch unverhältnismäßig schwer macht. Die Nähte sind meistens verklebt, wodurch sie anfällig sind und schneller aufgehen können. Das mitgelieferte Zubehör taugt meistens nicht wirklich und besonders inkludierte Paddel in der Klasse sind schlichtweg Schrott.

  • Mittelklasse Boards (ca. 400 – 600 €)

Ab dieser Klasse, kannst du eine gewisse Qualität erwarten. Das drop stitch kann hier bereits gewebt sein, die Fadendichte ist relativ hoch und u.U. ist die Trägerschicht dafür sogar schon verschweißt statt geklebt. Das ergibt erhöhte Steifigkeit und letzteres spart einiges an Gewicht. Die Nähte sind meistens schon kaltverschweißt statt geklebt, was für eine höhere Haltbarkeit sorgt. Bist du an Touring oder Wave interessiert solltest du mindestens diese Preisklasse wählen. Aufs Zubehör kann man sich meistens verlassen und ist ein Paddel aus Glasfaser dabei, reicht das oft aus.

  • Hochklassige Boards (ab ca. 600 €)

Hier liegen SIREN Boards preislich. Das zurecht, denn wir lieben diesen Sport und wollen euch mit dem besten Material versorgen! Gewobenes drop stitch mit maximaler Fadendichte verhelfen zu hoher Grundsteifigkeit und durch die Verschweißung von dessen Trägerschicht mit der PVC-Oberschicht (prelaminated, Fusion oder MSL) spart man 1 – 1,5 kg Kleber ein. Das ist enorm! Nun könnte man es dabei belassen, aber um ein noch steiferes Board zu bekommen, nutzen wir und auch andere Hersteller Stringer-Technologie, wie man es z.B. vom Snowboarding kennt. Hierbei verbaut man hauptsächlich auf der Unterseite dehnungsarme Gurte (Stringer) aus z.B. Kevlar oder Carbon. Dadurch ensteht eine Art Vorspannung die die Durchbiegung nach unten verringert, wenn du darauf stehst. Das sorgt für eine optimimale Steifigkeit und Wasserlage, was sich natürlich im Fahrverhalten deutlich bemerkbar macht. Die Nähte sind hier mindestens kalt- oder sogar heiß verschweißt. Alles in allem sind diese Boards steifer, schneller, leichter und halten länger. Das mitgelieferte Zubehör ist auf dem neuesten Stand und solltest du doch mal ein Problem bzw. Reklamationsgrund haben, triffst du zumindest bei uns auf echte Paddler mit echter Erfahrung! Ab hier gilt: Paddel lieber gesondert kaufen, denn da gibt es die größten Unterschiede! Meistens lohnt sich hier ein Carbonpaddel.

 

3. Was macht SIREN Boards besonders? Hier erfahrt ihr es!


Einsatzgebiete der einzelnen Modelle

Modell Allround Freizeit / Familie Touring Training / Race Welle / Wildwasser Kinder Stärken
snapper 10.2 gut  ok ok nicht  sehr gut gut wendig, kippstabil, robust
mola 12.0 gut  sehr gut gut wenig wenig ok kippstabil, Zuladung, spurtreu
tiburon 13.3 ok gut  sehr gut ok nicht wenig spurtreu, Strecke, Zuladung
mahi 10.0  sehr gut  sehr gut ok nicht gut gut wendig, Reisen, großer Anwendungsbereich
guppy 8.2 sehr gut gut wenig nicht  sehr gut  sehr gut wendig, für Erwachsene & Kinder
manatee 12.6 gut  sehr gut ok nicht wenig wenig kippstabil, max. Zuladung, spurtreu
barra 12.6 wenig  ok gut sehr gut nicht ok schnell, spurtreu
cobia 14.0 nicht nicht gut  sehr gut wenig nicht schnell, spurtreu
wahoo 14.0 wenig wenig  sehr gut gut wenig nicht schnell, spurtreu, Strecke

Welche Bauweisen/Arten gibt es bei SUP Boards? Welche Vor- und Nachteile haben sie?

  • aufpumpbar (i-SUP)

Diese bestehen aus ein- oder mehrlagigem PVC, wobei Ober- und Unterseite im Innern mit Bündeln aus Nylonfäden verbunden sind (drop stitch). Über ein Ventil pumpst du sie auf 15 PSI (ca. 1 Bar) Druck. I-SUP Boards sind besonders praktisch durch ihr geringes Packmaß und ihre Robustheit – ideal für Einsteiger, Reisen und hohe physische Beanspruchung. Sie eignen sich für alle Einsatzgebiete, lassen allerdings weniger Formvielfalt zu und sind weniger steif. Trotz ihrer Robustheit gegenüber Stößen, können sie bei falscher Handhabung platzen oder ein Leck bekommen, was aber meistens gut reparabel ist.

Vorteile: kleines Packmaß, robust

Nachteile: mittelmäßige Steifigkeit & Leistung, wenig Varianz in der Form

  • Hardboard

Hardboards bestehen aus einem in Handarbeit geformten oder CNC-gefrästen Kern aus Hartschaum, der durch Stringer verstärkt und einer Hülle aus GFK (Glasfaser) oder CFK (Carbon). Wer auf maximale Geschwindigkeit und sportliche Performance Wert legt, trifft mit einem Hardboard oft die richtige Wahl. Diese bieten ein besonders direktes, spurtreues und schnelles Fahrverhalten – erfordern aber auch mehr Transportaufwand und sind empfindlicher gegen Stößen. Sie sind sehr steif und setzen den Vortrieb direkter um. Am meisten überzeugen sie bei Race, Touring oder Wave. Völlig ungeeignet sind sie natürlich im Wildwasser.

Vorteile: optimale Steifigkeit, Leistung & Geschwindigkeit

Nachteile: empfindlich, teuer, sperrig

Fahrtechnik (6)

SUP Fahrtechnik: Crossbow Turn

  • Das Paddel kreuzt die Boardspitze, ohne dass du den Griff wechselst. Achte darauf, den Oberkörper einzudrehen und das Paddel nicht allzu nah am Board einzustechen.
  • Du stehst leicht in den Knien und der Griffarm ist gebeugt. Ziehe das Paddel nun mit gestrecktem Schaftarm in einem Bogen zur Boardspitze.
  • Wenn das Paddel vorne angekommen ist, holst du es zurück auf die „richtige“ Seite. Die Hände wechselst du nicht.
  • Der Oberkörper ist wieder zurückgedreht, du stehst immer noch leicht in den Knien. Der Schaftarm ist gestreckt, der Griffarm immer noch gebeugt.
  • Auf dieser Seite machst du nun einen normalen Bogenschlag: Du ziehst das Paddel in einem großen Bogen von der Boardspitze zum Heck.
  • Je weiter du ausholst und je länger der Zug, desto größer ist die Drehung. Am Ende der Bewegung richtest du dich wieder auf.

Pivot Turn

  • Für eine Linkskurve bleibt das Paddel rechts. Zunächst machst du mit dem rechten Fuß einen Schritt zur Mitte und dann zwei Schritte nach hinten, sodass dein rechter Fuß hinten steht.
  • Deine Füße stehen jetzt eher im Surfstand und du bist deutlich in den Knien. Der Druck lastet auf dem hinteren Fuß, die Boardspitze kommt aus dem Wasser.
  • Mit einem Bogenschlag beginnst du die Drehung. Je weiter du den Zug (um das Heck) durchführst, desto weiter geht die Drehung. Dein Körperschwerpunkt bleibt weiter unten.
  • Je nachdem wie weit du drehen willst, kannst du auch noch einen zweiten Bogenschlag durchführen. Schaue immer in die Richtung, in die du drehen willst.
  • Sobald die Boardspitze in die gewünschte Fahrtrichtung schaut, beendest du die Drehung. Mit dem nächsten Vorwärts-Paddelzug läufst bzw. springst du wieder nach vorne.
  • Jetzt geht es in die neue Fahrtrichtung weiter. Mit etwas Übung schaffst du mit nur einem Bogenschlag schon eine komplette 180°-Drehung.

Race-Technik

  • Mit einer Drehung des Oberkörpers nach vorne auf der Paddelseite und eines Vorschiebend der Schulter des Schaftarmes stichst du möglichst weit vorne ein. Dein Oberkörper beugt sich dabei deutlich nach vorne.
  • Das Paddel steht senkrecht im Wasser, beide Arme sind gestreckt und bilden mit dem Paddel ein Dreieck. Anders als beim normalen Geradeauspaddeln ziehst du dich und das Board am Paddel vorbei.
  • Ein Großteil der Kraft für diesen Paddelzug kommt aus dem Oberkörper, indem du diesen auf der Paddelseite nach hinten drehst. Dabei knickt deine Hüfte leicht vom Paddel weg. Der Zug endet bei den Füßen.
  • Mit einer fließenden Bewegung holst du das Paddel wieder nach vorne, richtest dich dabei aber nicht komplett wieder auf. Das Paddelblatt drehst du beim nach vorne schwingen aus dem Wind.
  • Du stehst aufrecht und blickst nach vorn. Jetzt schwingst du das Paddel locker nach vorne. Tipp: Das Paddel so rum halten, dass das Paddelblatt nach vorne geneigt ist. Es erinnert dann an einen Entenfuß.
  • Deine Arme sind gestreckt und bilden mit dem Paddel ein Dreieck. Achte darauf, dass das Paddel senkrecht und soweit vorn wie es geht ins Wasser eingetaucht wird und dein Oberkörper etwas vorgebeugt ist.
  • Zieh das Paddel gerade am Board vorbei nach hinten. Achte darauf, dass du den Oberkörper leicht eindrehst und wieder aufrichtest.
  • Der Paddelschlag endet knapp hinter den Füßen. Richte dich wieder auf und beginne einen neuen Paddelzug.
  • Suche dir eine seichte Einstiegsstelle mit möglichst wenig Strömung und Verkehr (am besten mit Steg).
  • Lege das Paddel quer auf das Board und setze ein Knie nahe dem Tragegriff auf. Tipp: Wenn das Paddelblatt zum Wasser zeigt, kann es am Ufer nicht verkratzen
  • Ziehe auch das zweite Knie auf das Board. Mit dem Fuß kannst du dich noch leicht abstoßen.
  • Richte dich auf und beginne die ersten Paddelschläge. Es reicht auch, wenn die obere Hand nur am Schaft greift. Schließlich stehst du ja noch nicht.
  • Zum Aufstehen gehe in den Vierfüßlerstand und stelle die Fußspitzen auf. Tipp: Wenn das Board gleitet, ist es stabiler. Mache also vorher ein paar Paddelschläge.
  • Setze nun einen der beiden Füße auf. Noch bleiben die Hände auf dem Board, sie können das Paddel aber schon greifen.
  • Setze nun den zweiten Fuß auf und richte dich zusammen mit dem Paddel auf. Tipp: Stellst du das Paddel auf dem Board auf, kannst du es zur Stabilisierung nutzen.
  • Die Füße stehen in etwa hüftbreit in der Nähe des Tragegriffes. Achte auf lockere Knie und Spannung in der Körpermitte. Der Blick geht nach vorn.
  • Stelle das Paddel aufrecht vor dir auf ebenen Boden. Öffne die Schnellverschlussklemme des Paddels und ziehe den Griffschaft soweit aus dem Paddelschaft, dass dein Arm beim Auflegen deiner Handwurzel auf den Griff, gestreckt ist. Achte bei Paddel ohne Anti-Twist-Schaft darauf, dass Griff und Blatt parallel zueinander ausgerichtet sind.
  • Schließe die Schnellverschlussklemme wieder. Jetzt ist das Paddel auf deine Körpergröße eingestellt.
  • Auf geht´s! Die Einstellung der Paddellänge kann je nach Tempo, Wind und eigenem Gefühl leicht variieren.

Paddelwahl (1)

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SUP Paddel wählen: Tipps zur richtigen Paddelwahl

Welches SUP Paddel passt zu deinem Stil? Erfahre hier alles über Materialien, Aufbau und Blattform – kompakt erklärt und auf deine Bedürfnisse zugeschnitten.

1. Wodurch unterscheiden sich SUP Paddel?

SUP Paddel unterscheiden sich im Wesentlichen durch:

  • Material von Schaft und Blatt
  • Aufbau: einteilig, zweiteilig oder dreiteilig
  • Größe und Form des Paddelblatts

Diese Faktoren bestimmen Gewicht, Kraftübertragung, Transportfähigkeit und Flexibilität beim Paddeln.

2. Welches Material passt zu dir?

Aluminium

  • Sehr robust und günstig
  • Relativ schwer, kaum Flex
  • Ideal für Einsteiger

GFK / Composite

  • Leichter als Alu, mit angenehmer Biegekurve
  • Mehr Komfort beim Paddeln
  • Mittleres Gewicht, gute Wahl für Freizeitpaddler

Carbon oder Kevlar

  • Extrem leicht und steif
  • Optimale Kraftübertragung durch perfekte Flex-Eigenschaften
  • Weniger stoßfest, ideal für sportlich Ambitionierte

3. Aufbau: Ein-, Zwei- oder Dreiteilig?

Aufbau Vorteile Nachteile
Einteilig Maximale Performance, leicht, optimaler Flex Nicht verstellbar, unhandlich beim Transport
Zweiteilig Längenverstellbar, guter Kompromiss Weniger Flex als einteilig
Dreiteilig Kompakt, ideal für Reisen Etwas schwerer und steifer

4. Blattgröße und Blattform

Die Blattgröße entscheidet, wie du paddelst: mit Kraft oder mit Frequenz.

Blattgröße Eigenschaften Empfohlen für
Kleines Blatt Weniger Widerstand, höhere Schlagfrequenz Leichtere Paddler, Touring, Yoga
Großes Blatt Mehr Vortrieb pro Zug, kraftintensiver Sportliche Fahrer, kürzere Strecken

Die genaue Blattform ist für Gelegenheits-Paddler weniger entscheidend. Unterschiede werden eher bei Race- oder Performance-Einsätzen spürbar.

Fazit: Das richtige SUP Paddel für deinen Stil

Dein perfektes SUP Paddel hängt von deinem Fahrstil, deinen Kraftverhältnissen und deinem Transportbedarf ab. Für Einsteiger sind robuste und verstellbare Modelle ideal, ambitionierte Fahrer profitieren von Carbon und maßgeschneiderter Länge.


 

Modell Gewicht (g) Länge (cm) Material Schaft Schaft Schaftform/Dicke Material Blatt Winkel Fläche (Inch²)
K2-Kapitano 635 130–170 Glasfaser 2-teilig Rund / 26 Nylon 11° 68
M2-Maristo 960 168–210 Aluminium 2-teilig Oval / 29 Kunststoff
Nylon
11° 93
B2-Buccaneer 820 175–216 60% GFK + 40% Carbon 2-teilig Rund / 29 Kunststoff
Nylon
11° 91
B3-Buccaneer 970 175–216 60% GFK + 40% Carbon 3-teilig Rund / 29 Kunststoff
Nylon
11° 91
G3-Giant 980 202–254 60% GFK + 40% Carbon 3-teilig Rund / 29 Kunststoff
Nylon
13° 108
N2-Navigator 530 166–212 Kevlar 2-teilig Rund / 26 Kevlar 10° 75
N3-Navigator 580 166–212 Kevlar 3-teilig Rund / 26 Kevlar 10° 75
O3-Octopus 690 175–218 Carbon 3-teilig Rund / 29 Carbon 11° 88
T1-Tortuga max. 650 bis 217 Carbon 1-teilig Rund / 29 Carbon 11° 99
T2-Tortuga 750 174–221 Carbon 2-teilig Rund / 29 Carbon 11° 99
T3-Tortuga 800 174–221 Carbon 3-teilig Rund / 29 Carbon 11° 99
P1-Pacifica max. 630 bis 220 Carbon 1-teilig Rund / 29 Carbon 11° 85
P2-Pacifica 680 174–221 Carbon 2-teilig Rund / 29 Carbon 11° 85
P3-Pacifica 720 174-221 Carbon 3-teilig Rund / 29 Carbon 11° 85
NXL1 580 166-212 Texalium-Carbon 1-teilig Rund / 29 Carbon 10° 75
NXL2 540 176-222 Texalium-Carbon 2-teilig Rund / 29 Carbon 10° 91
NXL3 610 176-222 Texalium-Carbon 3-teilig Rund / 29 Carbon 10° 91

Pflege und Reparatur (4)

Um die Quelle dafür zu finden, kannst du nach einem Zischen horchen, das Board stellenweise unter Wasser drücken oder mit Seifenwasser benetzen. Kleine Undichtigkeiten können relativ schnell einfach selbst beseitigt werden. Größere Lecks wie eine aufgeplatzt Naht solltet ihr Profis überlassen.

Dein Board hat ein Loch im PVC:

Das kann mithilfe des mitgelieferten Reparatursets einfach wieder geflickt werden. Das funktioniert mit einem Flicken und einem Kleber per „Kaltschweißverfahren“ wie beim Fahrradschlauch. Dazu einfach den Anweisungen im Handbuch folgen oder mit uns in Verbindung setzen.

Die Luft entweicht a) am oder b) neben dem Ventil:

Im Fall a) ist das Ventil entweder durch z.B. Sand blockiert, die Ventilfeder falsch eingestellt oder das Ventil defekt. Da kann Reinigen oder Auspusten helfen, die Stellschraube für die Feder fester ziehen oder nur der komplizierte Austausch. Im Fall b) kann sich die Verschraubung von Ventilober- und unterteil gelockert haben oder aber überdreht sein. Abhilfe schafft der mitgelieferte Ventilschlüssel. Das Ventilunterteil befindet sich lose im Board und wird mit dem sichtbaren Oberteil verschraubt, wobei der PVC-Rand des Loches eingeklemmt wird. Überdreht man das Ventil, bilden sich Falten im PVC, durch die Luft entweichen kann. Dann wird es etwas komplizierter.

Eine Naht ist undicht geworden:

Die Ursache dafür kann Materialermüdung durch zu hohen Innendruck im Board (bei SIREN max. 15 PSI) oder falsche Lagerung sein. Entweicht die Luft nur geringfügig, kann die Naht mit unserem PVC Stitch abgedichtet werden oder alternativ mit einem Flicken überklebt werden.

Danke für das informative Gespräch, Matthias

Immer gerne! Falls ihr noch Fragen zum Material, zur Pflege oder Reparatur habt, meldet euch gerne direkt bei mir: matthias@i-sup.de

Die größten Feinde eines i-SUP Boards sind spitze Gegenstände (z.B. Haizähne), permanente UV-Strahlung, Feuchtigkeit und starker Frost. Deshalb lasse dein Board nach Gebrauch gut abtrocknen und minimiere bzw. vermeide die anderen Faktoren. Hartnäckige Verschmutzungen kannst du mit Kunststoffreiniger wie unserem SUP Board Reiniger entfernen. Durch optionale spezielle Pflegemittel bleibt das PVC auf lange Sicht geschmeidig. Bei einem schmutzigen Deckpad wirkt der vorsichtige (!) Einsatz eines Hochdruckreinigers Wunder.

In Paddelpausen während der Nutzung solltest du es so wenig wie möglich voll aufgepumpt der prallen Sonneneinstrahlung aussetzen. Wenn doch, lasse 3-5 PSI Innendruck ab. Besonders bei hoher Lufttemperatur. Lagern kannst du es generell immer umaufgepumpt und locker zusammen gerollt im leicht geöffneten Rucksack stehend oder liegend. Voll aufgepumpt auf zwei, besser mehr Trägern, hängend unter der Decke oder stehend angelehnt geht auch. Im Optimalfall liegt es leicht oder vollaufgepumpt auf ebener Oberfläche. In jedem Fall sollte es trocken und sonnengeschützt lagern.

Sicherheit (3)

SUP Sicherheitsregeln: 10 SUP Regeln für sicheres Paddeln

Ob auf dem See, Fluss oder Meer – Stand Up Paddling macht nur dann wirklich Spaß, wenn du sicher und verantwortungsvoll unterwegs bist. Hier findest du die 10 wichtigsten Regeln für dein sicheres Paddelvergnügen.


 

1. Lerne Paddeln bei SUP-Experten

10 SUP Regeln, Sicher paddeln, Siren Sup, tiburon, maleaDie Basis für sicheres Stand Up Paddling lernst du am besten in einem qualifizierten SUP-Einsteigerkurs, z. B. bei einer zertifizierten GSUPA-Schule. Dort erfährst du alles über Technik, Material, Sicherheit und Umweltverhalten.

 

 

 

 

 

 

2. Plane
deine Tour
10 SUP Regeln, Sicher paddeln, Siren Sup, tiburon, maleaInformiere dich vor jeder Tour über Wetter, Wind, Strecke und Wasserbedingungen. Packe Verpflegung, Wasser, Sonnenschutz oder warme Kleidung ein und sag jemandem, wann du wieder da bist. 
 

 

 

 

 

 

3. Achte auf Befahrungsregeln

10 SUP Regeln, Sicher paddeln, Siren Sup, tiburon, maleaViele Gewässer unterliegen Schutzregelungen. Informiere dich vorab über lokale Vorschriften, gesperrte Zonen, Wehre, Schleusen und Einstiegsstellen. Schütze sensible Natur- und Lebensräume. 

 

 

4. Trage die richtige Kleidung

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Passe deine Kleidung der Wassertemperatur an – nicht nur der Lufttemperatur. So schützt du dich vor Unterkühlung, Kälteschock oder Überhitzung. Gerade bei kaltem Wasser ist eine geeignete Ausrüstung entscheidend.

 

 

 

 

 

 

 

5. Sicher aufs Wasser

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Trage eine Leash und – je nach Gewässer – eine Schwimmweste. Achte auf gute Sichtbarkeit und funktionierende Sicherheitsausrüstung.

 

 

 

 

 

 

 

 

6. Kenne deine Grenzen

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Überschätze dich nicht. Kenne dein persönliches Können, deine Ausdauer und deine Erfahrung. Nimm bei Unsicherheiten Abstand von schwierigen Bedingungen oder Revieren.

 

 

7. Beachte Vorfahrtsregeln

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Berufsschifffahrt hat immer Vorrang. Grundregel: Rechts vor Links – wie im Straßenverkehr. Halte Abstand zu anderen Booten, erkenne Signale und beachte Ausweichpflichten.

 

 

 

 

8. (Gemeinsam) Paddeln für mehr Gesundheit

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SUP ist ein ganzheitliches Workout. Es stärkt Muskeln, Balance und Ausdauer. Ob allein oder in der Gruppe – regelmäßiges Paddeln fördert dein körperliches und mentales Wohlbefinden.

 

 

 

 

 

 

 

9. Schütze die Umwelt

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Respektiere Tiere und Pflanzen, vermeide Müll, bleibe auf erlaubten Routen und verhalte dich naturverträglich. Ein achtsames Miteinander auf dem Wasser schützt Lebensräume – für dich und kommende Generationen.

 

 

10. Pflege dein Material

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Spüle dein Board und Zubehör nach dem Paddeln mit Süßwasser ab, besonders nach dem Einsatz im Salzwasser. Lagere alles trocken und schütze es vor UV-Strahlung – das verlängert die Lebensdauer deutlich.

 

 

 

 

 

 

 

🛶 Tipp: Du findest alle Pflegeprodukte, Leashes und Sicherheitszubehör direkt in unserem Onlineshop.

In Deutschland darf man auf den meisten Seen, Flüssen und Küstengewässern Stand Up Paddeln, denn SUP wird grundsätzlich wie normales Paddeln behandelt. Auf fast allen Fließgewässern ist das Paddeln erlaubt; Ausnahmen gelten insbesondere auf Talsperren, Wasserflächen in Erholungsgebieten sowie in bestimmten Naturschutzbereichen.

Auch laut SURF Magazin ist SUP auf den meisten Gewässern erlaubt, während einzelne Abschnitte – wie Teile des Hamburger Hafengebiets oder der Berliner Spree – speziell gesperrt sind, meist aus Gründen des Naturschutzes oder der Sicherheit.

An den deutschen Küsten darf grundsätzlich jede Person die Küstengewässer zum Baden und Wassersport nutzen. Beim SUP auf dem Meer gilt: Schifffahrtsstraßen nur auf kürzestem Weg queren und der Berufsschifffahrt stets Vorrang geben.

Auf Bundeswasserstraßen wie Rhein oder Elbe ist SUP erlaubt, allerdings dürfen Schleusen nicht befahren werden – Boards müssen stets umgetragen werden.

In vielen Naturschutzgebieten gelten zeitlich begrenzte oder ganzjährige Verbote. Besonders sensibel sind Schilf- und Uferzonen, die meist auch ohne konkrete Beschilderung nicht befahren werden dürfen, um Tier- und Pflanzenwelt zu schützen.

Kurz gesagt:
SUP ist in Deutschland fast überall möglich – aber regionale Regeln, Schutzgebiete und Sperrzonen solltest du vor jeder Tour unbedingt checken.

Die Basis für sicheres Stand Up Paddling lernst du am besten in einem qualifizierten SUP-Einsteigerkurs, z. B. bei einer zertifizierten GSUPA-Schule. Dort erfährst du alles über Technik, Material, Sicherheit und Umweltverhalten.