In Deutschland darf man auf den meisten Seen, Flüssen und Küstengewässern Stand Up Paddeln, denn SUP wird grundsätzlich wie normales Paddeln behandelt. Auf fast allen Fließgewässern ist das Paddeln erlaubt; Ausnahmen gelten insbesondere auf Talsperren, Wasserflächen in Erholungsgebieten sowie in bestimmten Naturschutzbereichen.
Auch laut SURF Magazin ist SUP auf den meisten Gewässern erlaubt, während einzelne Abschnitte – wie Teile des Hamburger Hafengebiets oder der Berliner Spree – speziell gesperrt sind, meist aus Gründen des Naturschutzes oder der Sicherheit.
An den deutschen Küsten darf grundsätzlich jede Person die Küstengewässer zum Baden und Wassersport nutzen. Beim SUP auf dem Meer gilt: Schifffahrtsstraßen nur auf kürzestem Weg queren und der Berufsschifffahrt stets Vorrang geben.
Auf Bundeswasserstraßen wie Rhein oder Elbe ist SUP erlaubt, allerdings dürfen Schleusen nicht befahren werden – Boards müssen stets umgetragen werden.
In vielen Naturschutzgebieten gelten zeitlich begrenzte oder ganzjährige Verbote. Besonders sensibel sind Schilf- und Uferzonen, die meist auch ohne konkrete Beschilderung nicht befahren werden dürfen, um Tier- und Pflanzenwelt zu schützen.
Kurz gesagt:
SUP ist in Deutschland fast überall möglich – aber regionale Regeln, Schutzgebiete und Sperrzonen solltest du vor jeder Tour unbedingt checken.
