Ab dem 12. August 2026 verschicken wir bei SIREN SUPsurfing unsere Stand-Up-Paddle-Boards, Paddel und Zubehör nur noch innerhalb Deutschlands. Bestellungen mit einer Lieferadresse im EU-Ausland können wir ab diesem Zeitpunkt leider nicht mehr annehmen und bearbeiten.
Uns fällt dieser Schritt extrem schwer. Viele von euch vertrauen seit Jahren auf unsere SUP-Ausrüstung für ihre Urlaube und SUP-Touren auf den europäischen Gewässern. Der Grund für diesen Stopp liegt jedoch nicht bei uns, sondern bei einer neuen gesetzlichen Vorgabe, die wir als spezialisierter Fachshop bürokratisch und finanziell schlicht nicht mehr stemmen können.
Kurz zusammengefasst
Ab dem 12. August 2026 liefern wir ausschließlich innerhalb Deutschlands. Grund ist die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR): Sie macht den grenzüberschreitenden Versand für kleinere Shops unbezahlbar und riskant. Für jedes einzelne EU-Land, in das wir ein Board oder Zubehör schicken, bräuchten wir ab sofort einen eigenen, teuren Bevollmächtigten vor Ort sowie laufende Nachweispflichten. Der Verzicht auf das EU-Auslandsgeschäft schmerzt uns sehr, ist für uns aber aktuell die einzig wirtschaftlich kalkulierbare Lösung.
Warum gibt es diese Entscheidung?
Seit diesem Jahr gilt die neue EU-Verpackungsverordnung. Im Kern soll damit europaweit einheitlicher mit Verpackungsmüll umgegangen werden – ein Nachhaltigkeitsgedanke, den wir als Wassersportler, die die Natur lieben, voll unterstützen. Das Problem liegt leider in der bürokratischen Umsetzung für den Online-Handel.
Betroffen ist nicht nur der große Karton, in dem dein neues i-SUP-Board sicher verpackt ist, sondern jede einzelne Lage Klebeband, Folie und Schutzmaterial, die für einen sicheren Transport sorgt. Sobald ein Paket eine Landesgrenze überquert, greifen massive Zusatzpflichten: Wir müssten pro Zielland exakt dokumentieren, welche Verpackungsmengen wir in Umlauf bringen, uns mit Lieferanten abstimmen und in jedem Land einen lokalen Bevollmächtigten benennen, der vor Ort für uns haftet.
Erschwerend kommt hinzu, dass die einzelnen EU-Länder die Verordnung nicht identisch auslegen. Die volle Verantwortung und das Risiko liegen am Ende komplett bei uns als Händler.
Warum ein Bevollmächtigter pro Land für uns keine Lösung ist
Rein rechnerisch könnten wir versuchen, für jedes EU-Land einen solchen Dienstleister zu engagieren. Doch der Aufwand steht in keinem Verhältnis zu unserem Geschäft: Schon die reine Beauftragung kostet pro Land jährlich eine hohe dreistellige bis vierstellige Summe. Dazu kommen permanente Meldungen und bürokratische Abstimmungen.

